dirk kummer | vita

Dirk Kummer war von 1989 bis 1992 Meisterschüler der Ostberliner Akademie der Künste in der Sektion Darstellende Kunst. Parallel dazu studierte er Filmregie an der HFF „Konrad Wolf" in Babelsberg und Schauspiel an der Berliner Hochschule „Ernst Busch". Außerdem besuchte er das Konservatorium für Musik und Theater in Bern.

Seine erste Filmrolle hatte Dirk Kummer in der DEFA-Produktion Coming Out, der am Tag des Mauerfalls am 9. November 1989 im Berliner Kino International Premiere hatte und auf der Berlinale 1990 den Silbernen Bären gewann. Seit dieser Produktion arbeitete er als Assistent des Regisseurs Heiner Carow ("Legende von Paul und Paula") bis zu dessen Tod 1997.

Mit seinem ersten Kurzfilm „Wohin mit den Witwen?" begann Dirk Kummer eigene Geschichten zu erzählen. 2002 erhielt er das Autorenstipendium der Drehbuchwerkstatt Nürnberg und des Bayerischen Rundfunks. Sein Spielfilm-Debüt „Geschlecht: weiblich" gewann 2003 den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin". Im selben Jahr wurde Dirk Kummers Drehbuch „Stille Post" mit dem Thomas-Strittmatter-Preis ausgezeichnet.

Seit 2003 arbeitet er vorwiegend als Regisseur für Fernsehfilme. „Charlotte und ihre Männer" gewann 2005 den Publikumspreis beim Filmfestival Biberach und „Keiner geht verloren" lief 2010 in der Fernseh-Auswahl auf dem Filmfest München.

Mit "Carls Werk - Teil 1" (2014) und "Die Abschaffung der Nacht" (2015) am Schauspiel Köln arbeitete Dirk Kummer erstmals fürs Theater.